Vorgeschichte

Majok- Der Leuchtturm vom Hafen Jaltas.

Majok- Der Leuchtturm vom Hafen Jaltas kurz vor Sonnenaufgang.

Schon als Kind, träumte ich davon, einmal in meinem Leben nach Jalta (Yalta) zu Reisen. Mein Großvater berichtete mir mit leuchtenden Augen von der Schönheit dieser Region, brachte Feigen und Granatäpfel mit. Für mich war dies, wie Geschichten aus einer anderen Welt! Auch mein Vater, welcher an der Drushba-Trasse gearbeitet hat, brachte mir von seinen Reisen Geschenke aus dieser Welt mit.

Ja, ich war ein Kind der DDR, hatte Brieffreundschaften mit Kindern aus der UdSSR und der Slowakei. Für mich war allein die Möglichkeit Palmen zu sehen ein erstrebenswertes Ziel!

Dieses Jahr holte mich dieser Traum ein.
Ich beschloss die Halbinsel Krim zu bereisen und vor allem Jalta (Yalta) zu besuchen.

Als ich meine Reise plante, war die Krim ein Teil der Ukraine. Eine Reise dorthin war nicht schwer. Lediglich ein Reisepass genügte um dorthin zu Reisen. Doch dann ereignete sich im Frühling dieses Jahr bedeutendes! Die Krim, so las ich in unseren Medien wurde von Russland annektiert!

In unseren Medien verfolgte ich die Nachrichten angespannt und voller Sorge. Dennoch ließ ich mich nicht beirren und trat die Reise an.

Was ich dort erlebte deckte sich überhaupt nicht mit dem, was hier über die Krim berichtet wurde und wird. So beschloss ich meine Reise dorthin zu wiederholen.

Es entstand eine Liebe zur Natur, den Menschen, die dort leben und Urlaub machen sowie die Einsicht in die Erfordernis meine Eindrücke öffentlich wiederzugeben, damit Interessierte die Möglichkeit bekommen sich über die Realität und Tatsachen zu informieren.

7 Gedanken zu „Vorgeschichte

  1. @ Muinegi

    Mit Spannung und Freude habe ich deine Berichte gelesen. Genau Solches ist es, was ich suche. Du warst vor Ort und beschreibst schlicht einfach, was du gesehen und erfahren hast. Great! Danke!
    Ist es in deinem Sinne: Ich kopiere diese Einleitungsseite, stelle sie in bumibahagia.com und empfehle deinen Blog, weise auf deine Reiseberichte hin?
    Nochmal Dank!

    Gefällt 2 Personen

  2. Hallo, interessante Berichte die vor allem die einseitig z.B. in Deutschland geprägten FakeNews auseinander nehmen. Als Mann einer Russin, jährlich in Russland kann ich das nur bestätigen. Wir fliegen übrigens morgen auf die Krim (Yalta). Dazu hätte ich eine Frage: Ich weiß, dass leider durch die Sanktionen keinerlei ausländischen Visa oder EC Karten verwendet werden können. Wie ist es aber mit dem Umtausch von Euro in Rubel?

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    • Hallo,
      Der Umtausch von Euro in Rubel ist vor Ort bei Banken möglich. Die Kurse sind fair—–besser als auf dem Airport!
      Nimm aber Deinen Ausweis mit wenn Du >200 Euro umtauschen willst. Ich glaube 500€ ist der Maximalbetrag pro Umtausch.
      Allerdings ändert sich so etwas schnell und meine letzte Reise ist fas ein Jahr her.

      Viel Spaß und berichte bitte 🙂

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  3. Bin heute über den rubikon (rubikon news) auf Deinem blog gelandet. Toll. Super Arbeit die Du hier leistest, um der Kampagnen-Journaillie etwas entgegenzusetzen.
    Deine Schilderungen machen Lust auf einen Krim-Urlaub.
    Bin ebenfalls DDR-Kind, wollte sogar Russischlehrer werden und war auch zum Studium in Moskau. Auf die Krim habe ich es damals aber nicht geschafft; dafür Leningrad, Irkutsk, das Baltikum. Überall das Gleiche: freundliche, aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen.
    Werde Deinen blog auf jeden Fall weiterempfehlen.

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    • Hallo Holger,
      danke für die Rückmeldung )
      Ich merke schon, wie der Blog heute, wegen des sehr guten Krimberichtes auf Rubikon durch die Decke geht……
      Es freut mich auch deshalb, weil Rubikon sich politisch nicht in eine Schublade stecken lässt, was mir sehr Recht ist, denn mir geht es wirklich um die Krim und die falsche Berichterstattung in vielen Medien über die dortige Situation.
      Ich habe noch einige Berichte vorbereitet und hoffe auf genügend Zeit diese fertig stellen zu können.
      Eine Reise dorthin ist auf jeden Fall lohnenswert, erholsam, köstlich und hochinteressant.

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  4. Wirklich angenehhm und realistisch beschrieben. Wir waren nun bereits zweimal auf der Krim für 10 tage , jeweils im Juli 18 und 19 . Wir sind jeweils zu acht von moskau geflogen. Das lässt sich über Aeroflot wunderbar direkt von Dresden buchen. Diese Jahr konnten wir sogar in Simferopol einen 8- Sitzer für einen guten preis buchen 650 € für 9 Tage. EC und Kreditkarten funktionieren leider immer noch nicht- aber das sehe ich nicht als Verschulden Russlands- und wir wussten auch Bescheid. Gern würden wir ja mal mit unseren Privatautos durch die Ukraine direkt dahin fahren- aber die große Frage ist, kommen wir dann wieder zurück? Also lässt die Ukraine Touristen die von der Krim kommen, wieder durch das Land fahren- denn der Umweg über weissrussland, incl. Transitvisa Weissrussland erscheint uns doch zu erschwerlich.

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    • Im von mir bemängelten Audiobericht von Herrn Franke gibt es Passagen, die glaubhaft sind. Unter anderem beschreibt er, wie er mit einer Sondergenehmigung, die er in Kiew beantragte und erhielt, auf Krim Aus- und Einreisen konnte.
      Heißt: Sie müssen wohl erst nach Kiew, dort eine Sondergenehmigung beantragen, warten (Zeit einplanen) und dann sollte es klappen.
      Eine Frage von mir:
      Wo habt Ihr in Simferopol einen 8 Sitzer gemietet?

      Freundliche Grüße

      und viel Spaß dort 😉

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