Oktober 2018 -erste Eindrücke-

Airport Simferopol

Der neue Flughafen von Simferopol (Airport von Simferopol) Das Foto ist echt, keine Computersimulation.

 

Auch dieses Jahr zog es mich wieder auf die Krim, allerdings außerhalb der Saison, im Oktober, hauptsächlich in den Großraum Jalta.
Dennoch begann ich dieses Jahr meinen Horizont bezüglich der Krim zu erweitern.
Wie auch zuvor wollte ich wissen, wie sich das Leben, der Alltag dort entwickelt hat. Zusätzlich begab ich mich auf die Spuren des ARD-Journalisten Thomas Franke, welcher vor einem Jahr im Deutschlandfunk über die Unterdrückung der Tataren und die angebliche Tourismuskrise auf Krim berichtete, und welcher von den „Öffentlich Rechtlichen“ medialen Raum bekam, seine Behauptungen zu verbreiten um so ein falsches Gesamtbild über die Halbinsel Krim zu verbreiten.

Doch dazu später… Ich werde interessante Gegendarstellungen präsentieren, nachvollziehbar und mit Bilder untersetzt.

Nun zu den ersten Eindrücken:

Was schon vor der der Anreise auf Krim auffiel: Russland hat die Zugehörigkeit der Krim mehrfach und auffällig weiter manifestiert.
Zuerst mit der vorzeitigen Fertigstellung der Brücke von Kertsch, die ich leider nicht geschafft habe zu besuchen.

Auch gibt es nun neue 200 Rubelscheine:

 

 

Der neue 200 Rubelschein zeigt Sewastopol . Somit wird nach Außen und nach Innen ganz klar die Zugehörigkeit der Krim zu Russland festgehalten.

Ein weiterer klarer Fakt, der geschaffen wurde, ist der neue Internationale Flughafen von Sewastopol. Ein architektonisch als auch funktional sehr gelungenes Projekt.
Von der Planung bis zur Eröffnung hat es 4 Jahre gedauert.

Flughafen Simfereopol

Eine weitere Außenansicht der Flughafens von Simferopol

Flughafen Simferopol

Das Terminal für den öffentlichen Verkehr

Flughafen Simferopol

Das Innenkonzept ist beeindruckend: Überall wo es möglich ist dominiert das Grün der Pflanzen, selbst in den Lampen.

Flughafen Simferopol

Flughafen Simferopol

Die Ruhezone ist praktisch und gemütlich

Flughafen Simferopol

Der Shoppingbereich war zu dieser nächtlichen Zeit noch nicht gut frequentiert.

Flughafen Simferopol

Wie eindeutig zu erkennen ist, ist dieser Flughafen auf internationale Flüge ausgelegt. Hier die typische Zone für die Passkontrollen bei internationalen Flügen, die hoffentlich bald auch für Westeuropäer möglich sind

 

 

Anreise II

Blick aus dem Flugzeug! Die Konstellation war einzigartig. Die Sonne warf einen Schatten des A320 auf die Wolken. Rundherum ein Regenbogen)))

Blick aus dem Flugzeug!
Die Konstellation war einzigartig. Die Sonne warf einen Schatten des A320 auf die Wolken. Rundherum ein Regenbogen)))

Für die Reise auf die Krim empfiehlt es sich nach Simferopol zu fliegen.
Der Landweg führt durch die Ukraine oder über Kertsch. Von Kertsch aus kann man mit der Fähre die Krim erreichen ohne durch die Ukraine zu müssen.

Beides, sowohl der Landweg durch die Ukraine, als auch die Nutzung der Fähre kann ich nicht empfehlen.

Der Weg durch die Ukraine zur Krim ist gefährlich, weil aufgrund der politischen Verstimmung der Grenzübergang zur Tortur werden kann. In verschieden Foren las ich, dass es Leute gab, die zwar die Grenze passieren konnten, allerdings ohne das eigene PKW weiter zu besitzen. Ich wollte den Wahrheitsgehalt dieser „Erlebnisse“ nicht überprüfen.

Der Weg mit der Fähre über Kertsch ist weniger riskant, allerdings unberechenbar. Es ist die einzige Verbindung von Russland zur Krim. Somit sind tagelange Wartezeiten im Sommer nicht selten. Ausserdem kann es, wenn der Wind zu stark ist, tagelang zum Ausfall der Fähren kommen, .

Blieb also der Flieger!!

Leider gibt es keine Direktverbindung von Deutschland nach Simferopol. Das wäre auch politisch nicht möglich, denn für die EU liegt der Flughafen offiziell in der Ukraine!
So gibt es zwei Möglichkeiten.
Möglichkeit eins: Über Moskau.
Möglichkeit zwei: Über Sankt Petersburg.
Ich habe mich für Möglichkeit eins entschieden. Also knapp 2 Stunden und 20 Minuten von Berlin nach Moskau und dann knapp zwei Stunden später von Moskau nach Simferopol. Ebenfalls knapp 2 1/2h.

Bei der Landung gab es die erste Ernüchterung. Der Flughafen ähnelt einem großen Militärgelände. Nicht gerade einladend.
Dann die zweite Ernüchterung. Mein Gepäck kam nicht an. Es blieb beim Transfer in Moskau liegen.

Doch alles sollte sich zum Guten wenden…..