Neuigkeiten aus dem Liwadija Park (Livadiya): Teil 2, Alexander III

Nach dem ziemlich anstrengenden Aufstieg vom Liwadija Strand zum Liwadija Park, in welchem  unter anderem der Liwadija Palast steht, wo 1945 die Jalta Konferenz stattfand, bot sich sofort ein wunderbarer Blick.

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Der Liwadija Park (Livadiya Park) ist äußerst gepflegt und geschmackvoll angelegt.

Ein paar Meter weiter dann die große Neuigkeit:

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Alexander III, eine beeindruckende Bronzestatue

Seit diesem Jahr steht dort ein beeindruckendes Ehrenmal für Alexander III. Es besteht aus einem Plateau auf dem eine geschätzt 5m große Bronzestaute Alexander III steht und dahinter ein Relief seiner Lebensgeschichte.

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Das Relief des Ehrenmales für Alexander III

Es fällt im Allgemeinen auf, das in Russland frühere Aristokraten zunehmend geehrt und gewürdigt werden. In Zeiten der Sowjetunion wurde dieser Teil der Geschichte sehr zurückhaltend behandelt.
Fakt ist, dass sämtliche beeindruckenden Gebäude und Parks auf Krim aus Zarenzeiten stammen und beachtlich zum Sehenswert beitragen.
Alexander II lies den Liwadija Palast aus einem Herrenhaus in ein Schloss umwandeln und nutzte dies als Sommerresidenz. Alexander III tat es ihm gleich und verstarb dort im Jahr 1894. Die ganze Region Großjalta hatte schon damals den Ruf, heilender, gesunder Luft.
Die Kombination aus Meer, Bucht, Bergen und Pflanzen schafft ein besonderes Klima. Deshalb siedelten sich viele Aristokraten hier an und deshalb gibt es noch heute viele Sanatorien in dieser Region.

Schaut man sich die Statue von hinten an, dann blickt eine erhabene Persönlichkeit auf das Meer.

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Alexander III schaut vom Sockel der Bronzestatue auf das Meer.

Bevor ich meinen Weg nach Koreis fortsetzte, besuchte ich nochmals die russisch orthodoxe Palastkirche. Der Innenraum hat eine ganz besondere Aura. Ich erbat mir eine Fotoerlaubnis, die mit einem leisen Nicken erteil wurde und machte ein Bild vom Innenraum.

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der Innenraum der russisch orthodoxen Palastkirche

Neuigkeiten aus dem Liwadija Park (Livadiya): Teil 1, der Weg nach Liwadja

 

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Es war Oktober, die Saison bereits vorbei. Der Brunnen außer Betrieb und dennoch bot sich ein wunderschöner Ausblick

Eines meiner Reiseziele war dieses Jahr das Sanatorium Woronzowo in Koreis am Rande von Großjalta. Über dieses Sanatorium hatte der Journalist Thomas Franke im Deutschlandfunk berichtet, um die Darstellung zu verbreiten, dass die Menschen unter ausbleibendem Tourismus leiden.

Ich entschied mich für eine geführte Wanderung, beginnend am Hotel „Jalta Intourist“, durch Jalta die Promenade entlang, vorbei am Liwadija Strand, durch den Liwadja Park nach Koreis. Das waren bestimmt 15 Kilometer.

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Ausgangspunkt war am frühen Morgen das Hotel Jalta Intourist. wie man erkennt, waren auch die deutsche und die britische Flagge gehisst.

Im Hotel erkundete ich mich über die vergangene Saison. Das Hotel war von Juni bis September nahezu durchgehend ausgebucht. Es kamen so viele Touristen, wie nie zuvor nach Jalta, erzählte mir ein Einwohner, der dort arbeitete. Die Stadt Jalta kam an die touristische Belastungsgrenze.

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Ein Blick vom Dachgeschoss des Jalta Intourist- Hotels

Der Weg führte zuerst bergab in die Stadt Jalta

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Eine typische Gasse in Jalta

Danach ging es durch die Stadt und die auffallend saubere und gepflegte Strandpromenade von Jalta.

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Die Promenade von Jalta, bereinigt um die Schwarzbauten aus Ukrainezeiten, lädt zum Verweilen ein

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Am Ender der Promenade und auch an anderen Stellen in der Stadt wird auf das 180jährige Jubiläum der Stadt hingewiesen.

Was mir nicht nur in Jalta auffiel war der Trend „I Love …..“ Mit solchen Werbeschildern und Slogans warben auch Gurzuf  und Koreis für Urlauber.

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Am Stadtstrand trafen sich am späten Vormittag Touristen zum Baden ein. In der Sonne waren es gefühlt 25° Celsius, das Wasser hatte im Oktober noch angenehme 21°.

Weiter ging es bergauf nach Liwadija wo sich herrliche Ausblicke boten.

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Ein Blick zurück nach Jalta.

Wenig später erreichten wir den Liwadija Park, der ab diesem Jahr eine beindruckende Neuigkeit bot……..

Mehr dazu im Teil 2

Oktober 2018 -erste Eindrücke-

Airport Simferopol

Der neue Flughafen von Simferopol (Airport von Simferopol) Das Foto ist echt, keine Computersimulation.

 

Auch dieses Jahr zog es mich wieder auf die Krim, allerdings außerhalb der Saison, im Oktober, hauptsächlich in den Großraum Jalta.
Dennoch begann ich dieses Jahr meinen Horizont bezüglich der Krim zu erweitern.
Wie auch zuvor wollte ich wissen, wie sich das Leben, der Alltag dort entwickelt hat. Zusätzlich begab ich mich auf die Spuren des ARD-Journalisten Thomas Franke, welcher vor einem Jahr im Deutschlandfunk über die Unterdrückung der Tataren und die angebliche Tourismuskrise auf Krim berichtete, und welcher von den „Öffentlich Rechtlichen“ medialen Raum bekam, seine Behauptungen zu verbreiten um so ein falsches Gesamtbild über die Halbinsel Krim zu verbreiten.

Doch dazu später… Ich werde interessante Gegendarstellungen präsentieren, nachvollziehbar und mit Bilder untersetzt.

Nun zu den ersten Eindrücken:

Was schon vor der der Anreise auf Krim auffiel: Russland hat die Zugehörigkeit der Krim mehrfach und auffällig weiter manifestiert.
Zuerst mit der vorzeitigen Fertigstellung der Brücke von Kertsch, die ich leider nicht geschafft habe zu besuchen.

Auch gibt es nun neue 200 Rubelscheine:

 

 

Der neue 200 Rubelschein zeigt Sewastopol . Somit wird nach Außen und nach Innen ganz klar die Zugehörigkeit der Krim zu Russland festgehalten.

Ein weiterer klarer Fakt, der geschaffen wurde, ist der neue Internationale Flughafen von Sewastopol. Ein architektonisch als auch funktional sehr gelungenes Projekt.
Von der Planung bis zur Eröffnung hat es 4 Jahre gedauert.

Flughafen Simfereopol

Eine weitere Außenansicht der Flughafens von Simferopol

Flughafen Simferopol

Das Terminal für den öffentlichen Verkehr

Flughafen Simferopol

Das Innenkonzept ist beeindruckend: Überall wo es möglich ist dominiert das Grün der Pflanzen, selbst in den Lampen.

Flughafen Simferopol

Flughafen Simferopol

Die Ruhezone ist praktisch und gemütlich

Flughafen Simferopol

Der Shoppingbereich war zu dieser nächtlichen Zeit noch nicht gut frequentiert.

Flughafen Simferopol

Wie eindeutig zu erkennen ist, ist dieser Flughafen auf internationale Flüge ausgelegt. Hier die typische Zone für die Passkontrollen bei internationalen Flügen, die hoffentlich bald auch für Westeuropäer möglich sind