Sommer 2017 Teil 1

Dieses Jahr, Ende Juli hat es mich wieder nach Yalta gezogen.
Ich war sehr gespannt auf die Veränderungen dort und natürlich voller Vorfreude auf die Menschen, die ich dort kennen und  lieben gelernt habe, das Klima, die Natur und die Erholung, die ich dort bisher immer fand.

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Ich nehme es vorweg, ich wurde nicht enttäuscht!

Zu erst, gleich nach der Landung in Simferopol, fiel mir auf, dass die Arbeiten am internationalen Airport, der dort, in der Annahme und im Glauben daran, dass die Zugehörigkeit der Krim zu Russland zunehmend von anderen Staaten anerkannt, oder zumindest toleriert wird, sichtbar voranschreiten.

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Der Internationale Airport nimmt Gestalt an

Was mich sehr freut ist zudem, dass offensichtlich die Informationen vom Taxifahrer Eduard, den ich hier schon zitiert habe und dessen Äußerungen von einigen Lesern dieses Blogs in Frage gestellt wurden, doch stichhaltig waren.

Die Anreise ist leider immer noch beschwerlich. Man muss über Moskau nach Simferopol fliegen. Mit Zwischenstopps dauert das insgesamt zwischen 7 und 9 Stunden.
Ein Blick aus dem Bullauge des Flugzeuges kann aber sehr entschädigend sein 😉

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Für den Transfer von Simferopol nach Yalta (82 km) gibt es, wie schon beschrieben, mehrere Möglichkeiten.
Möglichkeit 1: Trolleybus, Reisezeit ca. 3h, Preis 138 Rubel
Möglichkeit 2: Marschroutcar (einfacher Reisebus), Reisezeit ca. 1,5-2h, Preis 150-283 Rubel
Möglichkeit 3: Taxi, Reisezeit bis ca. 1,5h, aber Transfer bis zum Hotel, Preis: 1800 Rubel.
Berücksichtigt man den Rubelkurs, von 68:1 Euro, kann man also für zwischen 2 und 28 Euro die letzte Reiseetappe angehen.

 

Die erste kleine Enttäuschung, trotz immenser Investitionen von Russland auf Krim, ist die Hauptstraße noch immer so marode, wie zu meinem ersten Besuch 2014.

In Yalta angekommen, fiel mir sofort auf, wie sehr der Tourismus dort boomt

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Massandra Beach

Die Strände sind proppenvoll, Wassertemperatur 24-26 Grad, Lufttemperatur Vormittags gegen 10:00 30 Grad, Nachmittags bis zu 36 Grad. Die Atmosphäre ist dennoch sehr gut, freundliche, gutgelaunte Menschen, sehr viele Kinder.

Es ist sehr Empfehlenswert den Tag dort dreizuteilen.
Vormittags, nach dem Frühstück an den Strand. Da findet man noch gute Liegeplätze.

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Ab 11 Uhr wenn die Sonne zu stark wird, ist es besser sich zurückzuziehen. Ab ca. 16 Uhr wird es wieder angenehm………..

 

 

 

 

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4 Gedanken zu „Sommer 2017 Teil 1

  1. Pingback: Muinegi / Neues von der Krim / Sommer 2017 / Teil I « bumi bahagia / Glückliche Erde

  2. Ein toller Bericht von Muinegi, den ich aus einer Reise im Mai 17 – der ersten, aber sicher nicht der letzten – in allen Feststellungen und Fakten bestätigen kann. Bei meiner Reise, eventuell ein Tipp für Krim-Reisende, war und ist mir seitens 2 Banken bestätigt worden, dass die gängigen Kreditkarten als Zahlungsmittel (auch an Automaten) auf Anweisung der USA (die Eu „fügt“ sich wie immer brav) gesperrt werden. Also vorsorgen.

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  3. Danke für diesen tollen Bericht. Ich war im September 2016 zur Kur auf der Krim – ich kann es nur weiterempfehlen (die Krim wie die Kuren dort). Im nächsten Jahr werden meine Frau und ich wohl wieder dort sein, dann wohl in Yalta oder Sewastopol…

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