Mai/Juni 2015 – Allgemeines zum Leben auf Krim

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9. Mai

Im Jahr 2015 hatte ich noch zweimal das Glück, die Region zu bereisen. Einmal Ende Mai / Anfang Juni und einmal im Spätsommer.

In dieser Zeit gab es noch 24h am Tag Strom, was derzeit nicht der Fall ist, weil sogenannte „Aktivisten“ die Stromzuführung aus der Ukraine sabotiert haben.
Interessant der Sprachgebrauch in unseren Medien:
Hier wird und wurde von „Aktivisten“ gesprochen, tatsächlich war es ein ganz klarer Terrorakt, der den Keil zwischen den Menschen auf Krim und der Ukraine, spürbar, noch tiefer getrieben hat. (Ich schäme mich sehr für die Berichterstattung!)
Zeitweise gab es dadurch für die Menschen nur 2h Strom am Tag, eine Vormittag und eine am Nachmittag. Kaum vorstellbar, es würde uns in Deutschland passieren.

Sehr Auffällig im Mai waren die vielen Plakate, die auf den 9.Mai hinweisen. Der „Siegestag zum zweiten Weltkrieg“, ein Nationalfeiertag, wie kein anderer in Russland.
Das Plakat auf dem Foto hat mir am besten gefallen.

Ebenfalls sehr auffällig:

Polizeipatrolie am Hafen von Yalta

Die Präsenz der Polizei hat zugenommen. Immer öfter sind Patrolien zu sehen, in der Regel drei Polizisten, junge Kerle, die in touristischen Gebieten Präsenz zeigen.
Auch eine Reaktion, so wurde mir berichtet, auf die große Anzahl von Flüchtlingen aus der Ukraine.

Jetzt, knapp einem Jahr nach der Wiedervereinigung, spürt man, dass die Behörden normal arbeiten und durchgreifen.
Dies ist mir mehrfach in Restaurants aufgefallen. Zum Beispiel scheint es klare Regeln zum Alkoholausschank zu geben. So konnten wir nicht, wie früher, überall Bier trinken. Die Besitzer begründeten es mit fehlenden Lizenzen. Teilwiese gab es auch kein Bier, weil die Versorgung aus der Ukraine schwierig und die aus Russland ebenfalls nicht einfach ist.
Das Straßenbild hat sich verändert. Handel gibt es nun nur noch an speziell dafür vorgesehenen Orten. Der wilde Handel wurde offensichtlich gestoppt.

Dankbarkeit

Dankbarkeit

Wie dieses Foto, welches es an vielen Souvenierständen zu kaufen gibt, zeigt, gibt es in der Bevölkerung eine tiefe Dankbarkeit für die Forcierung der Wiedervereinigung mit Russland und der Verhinderung von Krieg mit der Ukraine.

Sushi

Sushi ein Trend in Yalta

Gab es im letzten Jahr Sushi hauptsächlich in speziellen Sushibars, so befindet sich Sushi nun auf der Speisekarte vieler Restaurants. Es sind zudem viele neue Sushibars eröffnet worden. EineEntwicklung die sehr auffällt. Zudem sehr schmackhaft. 😉

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Sehr praktisch, Ampeln mit Zeitanzeige. Diese Ampeln gibt es oft auf der Fernverkehrsstrasse zwischen Yalta und Simferopol sowie Yalta und Sewastopol.

 

 

 

 

 

 

 

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