Balaklawa – eine Perle am Schwarzen Meer – Teil 1

Impression von der Bucht von Balaklawa. Das Wasser, die Stadt und die Natur sind eine reise wert!

Impression von der Bucht von Balaklawa. Das Wasser, die Stadt und die Natur sind eine Reise wert!

Während meiner Reise nach Yalta (Jalta) wurde mir dringend empfohlen, Balaklawa (Balaklava) zu besuchen. Balaklawa liegt ungefähr eine Autostunde von Jalta entfernt und ist ein Vorort von Sewastopol.

Meine erste Begegnung mit der Polizei

Nach der Autofahrt angekommen war ich durstig und mir war sehr danach ein kühles Bier zu trinken)). Da mein Fahrer, der freundlicherweise einen ganzen Tag opferte um mir dieses Erlebnis zu ermöglichen, das Selbe empfand, gingen wir in einen der üblichen „Tante-Emma-Laden“, kauften ein Bier, setzten uns auf eine Bank und genossen bei 32 Grad und Sonne die Erfrischung.
Das fiel einem Polizisten auf, der auf Streife war. Er kam auf uns zu und schneller als ich sehen konnte warf meine Begleitung das fast volle Bier in den Mülleimer. Ich war verwundert und erfasste die Situation nicht. Der Polizist sah mich streng an, ich jedoch nahm mein Bier, trank es aus und warf danach die leere Flasche ebenfalls in den Mülleimer. Der Polizist sah mich noch strenger an, es sah aus, als habe ich ihn provoziert.

Darauf hin gab es einen Dialog zwischen dem Polizisten und meiner Begleitung. Nach der Konversation nickte mir der Polizist zu, als sagte er „Glück gehabt“, sein Blick wurde freundlicher und er setzte seine Streife fort.

Was war passiert?

Der Yachthafen von Balaklawa. Wie hier üblich, ist Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nur in Restaurants oder Gaststätten erlaubt.

Der Yachthafen von Balaklawa. Wie hier üblich, ist Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nur in Restaurants oder Gaststätten erlaubt.

Ich habe mich aufklären lassen.
Was ich nicht wusste war, dass es auf Krim verboten ist, an öffentlichen Orten, offensichtlich Alkohol zu trinken. Das diese Regel sehr ernst genommen wird erlebte ich später auch in Jalta. Wer hier ein Bier oder Wein außerhalb von Restaurants oder Gaststätten trinken möchte, der erhält an den Verkaufsständen für einen geringen Aufpreis ein Papiertütchen um die Bier- oder Weinflasche zu „tarnen“.
Somit wird die Regel zwar nicht umgangen, aber man wird von den Ordnungshütern mit Toleranz belohnt))

Ich jedenfalls hatte großes Glück, denn meine „Ordnungswidrigkeit“ hätte normalerweise eine Strafzahlung mit sich gebracht. Der Polizist jedoch verzichtete aufgrund der guten Überzeugungsarbeit meines Begleiters auf eine Strafe))))

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